Was steckt hinter SOJA?

Letzte Aktualisierung am 2. Juni 2015.

Kann man Soja noch ungehindert und gut bekömmlich geniessen? Soja wurde und wird so viel manipuliert und weltweit in großem Stil als Tier- und Menschenfutter angebaut, dass man wohl eher kein ursprüngliches Soja auf diesem Planeten mehr findet. Das ist ähnlich zu unserem Weizen, bei dem immer mehr Menschen mit Glutenunverträglichkeit reagieren.

Soja ist fermentiert (Produkte von Soyana, mit Ume angereichert, Shoyu etc.) sehr viel bekömmlicher als herkömmliche Sojaprodukte (Sojadrink, Sojayoghurt, Tofu pur etc.). Dies einfach nur zur Information und dem bewusstmachen der Geschehnisse in unseren Lebensmitteln!

Die Störfaktoren in Sojaprodukten (zitiert von der Weston Price Foundation)

- Phytate (mineralblockierende Effekte), Trypsinhemmer (Trypsin ist ein Enzym der Eiweißverdauung, Pankreas), Isoflavone (Phytoestrogene), die Hormonstörungen auslösen können, schlechte Vertraulichkeit durch denaturiertes Eiweiß (SPI s.u.), Soja-Lektine (unverträglich), Goitrogene, Pestizide und andere Gifte (in industriellen Produkten)

- Freie Glutaminsäure oder MSG (Mononatriumglutamat), ein potentes Nervengift, entsteht bei der Herstellung von Sojanahrung, und weitere Mengen werden vielen Soja-Nahrungsmitteln zugesetzt als Geschmacksverstärker.

- toxische Belastung: Sojanahrung enthält zu hohe Konzentrationen an Aluminium, das toxisch ist für das Nervensystem (Alzheimer s.u.) und die Nieren, Dieldrin (50mal so toxisch wie DDT, das wir nicht mehr loswerden), Cadmium und Fluor.

- Fluor verdrängt Jod, das wesentlich ist für die Bildung von Schilddrüsen-Hormonen.

- Goitrogene (Kropfbildner) können zu Schilddrüsenunterfunktion führen (2004)

- Raffinose und Stachyose, zwei Kohlenhydrate, die wir enzymatisch nicht abbauen können, sind die Ursache für unangenehme Blähungen: Gas und Geruch durch Soja: Sie werden durch Alpha-Galaktosidase verdaut, die bei allen Säugern fehlt. (Siehe Soy Carbohydrates: The Flatulence Factor (2003).

- Soja-Naturkost kann auch billige Zusätze enthalten, z.B. Vitamin D2 in Sojamilch, das im Zusammenhang mit Hyperaktivität, Herzkranzgefäßkrankheiten und Allergien gesehen wird (2004).

- Soja aus kontrolliert ökologischem Anbau enthält auch - da pflanzenspezifisch - Phytate, Phytoestrogene (die Isoflavone Genistein, Daidzein), Trypsinhemmer, Goitrogene, Lektine, aber keine Pestizide und ist nicht genmanipuliert.

März 2005Viele Detailinformationen gibt es auf www.westonprice.org  

Nächster Eintrag

Voriger Eintrag

Ähnliche Einträge

Pingbacks

Pingbacks sind deaktiviert.

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentar abschicken
captcha